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Grundsätzlich ist das Ziel der Speicheltestuntersuchung festzustellen ob
eine
Hormonersatztherapie (HET)
oder ein anderer Eingriff in Betracht kommt. Wenn Sie bereits Hormone
einnehmen, können Sie auf diese Weise untersuchen,
ob die Dosierung oder das
Präparat für Sie richtig sind. Die richtige Hormondosierung ist nach
neuester Forschung besonders wichtig und lediglich ein optimaler Wert sorgt
für Gesundheit und Wohlbefinden.
Unser Geschlecht und Alter geben uns wichtige Zielgrößen über die Hormone
und ihre Werte. Skalen für Frauen nach den Wechseljahren oder ältere
Menschen sind normale Werte ohne Hormonzugaben, aber garantieren noch nicht
unbedingt maximale Gesundheit. Zum Beispiel ist ein Estradiolwert von 0.7 pg/ml
für eine Frau nach den Wechseljahren ein vollkommen normaler Wert, der
allerdings nicht ausreichend sein kann für den Schutz des Herzens oder der
Knochen. Die Hormonanpassung an jugendliche Zielgrößen ist ein wichtiger
Faktor, den Sie unbedingt mit Ihrem Gesundheitsberater besprechen sollten.
Der Report Ihres Speicheltests besteht aus dem folgenden:
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Hormonwerte der untersuchten Hormone
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Eine grafische Zusammenfassung der Hormonwerte,
was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn Sie das gleiche Hormon mehr
als nur einmal testen
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Einfach zu
verstehende Skalen bezogen auf Ihr Geschlecht, Alter und Behandlung
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Exakte
zeitliche Bestimmung der Probenuntersuchung
Ihr Ergebnis und die Skalen
Die Speicheltestskala basiert auf einer Grundlage von eine hohen Anzahl von
Einzelpersonen der jeweiligen Personengruppe und ermöglicht einen
ausgezeichneten Vergleich.
Individuelle und physiologische Variabilität
Einige Skalenwerte mögen sehr weit gewählt sein, jedoch zeigt dies eine
große Individualität der Hormonwerte an.
Für jeden Menschen gelten als Grundlage sein Geschlecht, sein Alter und sein
genetischer Hintergrund. Frauen haben höhere Werte der Östrogene und des
Progesteron als Männer und Frauen mit der Regel haben höhere Werte als
solche die die Wechseljahre bereits passiert haben und keine Regel mehr
bekommen.
Männer haben generell höhere Testosteronwerte als
Frauen.
Bei beiden Geschlechtern jedoch nehmen die Werte mit zunehmendem Alter
rapide ab. Cortisol ist das einzige Hormon, dass mit dem Alter nicht
abnimmt.
Wichtigkeit der
zeitlichen Vornahme der Speichelprobe
Die Skala basiert auf Werten von Speichelproben, die am frühen Morgen
vorgenommen wurden.
Dieser Umstand ist besonders wichtig, da Hormone wie das Testosteron,
Cortisol oder DHEA während des Tages abfallen und dann in der Nacht wieder
aufgebaut werden. Wenn Ihre Speichelprobe also nicht am frühen Morgen
vorgenommen wurde, ist es wichtig dass Sie die Zeitdifferenz angeben damit
sie in die Ermittlung Ihres Ergebnisses miteinbezogen werden kann. Wenn Ihr
Gesundheitsberater bewusst eine andere Zeit der Vornahme für Sie vorsieht,
so spielt der zeitliche Faktor demzufolge eine große Rolle.
Bewertung der Skala, wenn Sie keine Hormonergänzung betreiben
Für optimale Gesundheitsbedenken sollte Ihr Wert innerhalb der Skala
zwischen dem Mittelwert und dem Höchstwert liegen. Wenn Ihr Testosteronwert
als 51 jährige Frau nach den Wechseljahren bei 14 pg/ml liegt, sollten Sie
an eine Hormonergänzung denken.
Hormonwerte die an den unteren Bereich stoßen oder sogar darunter liegen
Hormonwerte am unteren Bereich gelten als sub-optimal und sollten mit Ihrem
Gesundheitsberater in Bezug auf eine HET diskutiert werden.
Eine HET kann auf eine Vielzahl von Verabreichungsformen und Dosierungen
zurückgreifen.
Hormone können entweder oral eingenommen werden, durch die
Haut, unter der Zunge oder vaginal. Ideale HET Zielgrößen sollten mit Ihrem
Gesundheitsberater festgelegt und untersucht werden.
Hormonwerte die den oberen Höchstbereich überschreiten
Wenn Ihre Werte den oberen Bereich überschreiten sollten Sie folgende
Erwägungen mitberücksichtigen:
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Eine
Hormonergänzung kann zu hohen Werten führen und unter Umständen sollte an
eine Reduzierung der Dosis gedacht werden.
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Wenn Ihr
morgendlicher Cortisolwert hoch ist, kann dies auf einen stressigen
Umstand oder Ereignis zurückzuführen sein. Dies wäre dann eine völlig
unbedenkliche physische Antwort Ihres Körpers.
Chronisch erhöhte Cortisolwerte jedoch können eine Gesundheitsgefahr bedeuten.
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Wenn Ihr
Hormonwert den oberen Bereich überschreitet oder in eine jüngere
Altersgruppierung fällt (20 bis 29 Jahre) so ist dies noch kein Anzeichen
von Sorge und bedeutet wahrscheinlich lediglich, dass Sie gesund sind.
Wenn Sie allerdings langfristig erstaunlich hohe Werte besitzen, sollten
Sie diese mit einem Gesundheitsberater besprechen.
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