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GNC Laboratorien
Historische oder traditionelle Anwendung der ARTISCHOCKE
Die
Artischocke ist eine der ältesten, medizinischen Pflanzen. Die alten Ägypter
wiesen dieser Pflanze besonders
große Bedeutung zu. Sie wird in vielen
Bildern und Skizzen vorgefunden als Zeichen der Fruchtbarkeit und Opfergabe.
Bei den alten Griechen und Römern wurde sie weiterhin eingesetzt als
Verdauungshilfe. Im 16 Jahrhundert in Europa wurde die Artischocke als
vorwiegendes Lebensmittel in der Adelsschicht konsumiert.
Aktive Bestandteile
Die
Artischockenblätter weisen eine große Anzahl von aktiven Bestandteilen auf,
inklusive dem Cynarin, Dicaffeoylquinisäure, Caffeoylquinisäure und
Scolymosid. Die choleretilen (Gallenstimulierung) Aktionen der Pflanze
wurden bereits bestens in eine kontrollierten Studie festgehalten, bei der
eine ausgewählte Zahl von gesunden Partizipanten teilnahmen. Nach einer
Verabreichung von 1.92 Gramm des standardisierten Artischockenextraktes
direkt in den Zwölffingerdarm, steigerte dies die Gallenflüssigkeit in der
Leber.
Dieser
Effekt hat zu einem vermehrten Einsatz in Europa bei Menschen mit
leichten Verdauungsschwierigkeiten, besonders nach einem fetthaltigen Essen
geführt. In einem unkontrollierten klinischen Verfahren mit 600 Teilnehmern,
die an nicht-spezifisierbaren Verdauungsproblemen litten , wurden 300–600 mg
des standardisierten Artischockenextraktes dreimal am Tag verabreicht. Es
wurde festgestellt, dass bei dieser Dosierung eine deutliche Reduzierung
eintrat in Bezug auf Übelkeit, Bauchschmerzen, Verstopfung und Blähungen bei
über 80% der Teilnehmer.
Das
standardisierte Extrakt der Artischocke wird außerdem erfolgreich angewendet bei der
Reduzierung von hohem Cholesterin und der Triglyceride. In einer
vorhergehenden Studie und einer kontrollierten Studie wurde bei einer
Verabreichung des Artischockenextraktes herausgefunden, dass die Cholesterin-
und Triglycerinwerte signifikant erniedrigt werden konnten, wenn eine Dosis
von 900 bis 2,000 mg pro Tag eingenommen wurde.
Während
Wissenschaftler noch nicht ganz sicher sind wie die Artischockenblätter das
Cholesterin senken, kann bei Versuchen in Reagenzgläsern allerdings
festgestellt werden, dass die Aktionen der Cholesterinsynthese gehemmt werden
können und /oder die Eliminierung von Cholesterin aufgrund der choleretilen
Aktionen der Pflanze erreicht werden kann. In Tests im Reagenzglas wurde
festgestellt, dass der Bestandteil der Artischocke (das Luteolin)
verantwortlich ist für die Prävention der LDL-Cholesterinoxidation, ein
Effekt, der für die Reduzierung der Risiken der Arteriosklerose
verantwortlich ist.
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