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Auch dies ist nicht die gegenwärtig beste Annäherung an das Problem.
Zum einen, wer verspürt sich schon hungrig nach einem exzessiven Training
selbst wenn es sich um eine leichte und schmackhafte Mahlzeit handelt.
Zum anderen aber wird eine proteinhaltige Mahlzeit nicht sofort die Anteile
der Aminosäuren in unserem Blutkreislauf befördern sondern erst einige
Stunden später. Dies insbesondere dann wenn der Blutzufluss in den
Magen-Darmtrakt von einem harten Training unterbrochen wurde. Das
Endergebnis lautet: selbst wenn Sie die richtigen Lebensmittel direkt nach
dem Training zu sich nehmen, werden sie nicht rechtzeitig zu den Muskeln
gelangen, um dort ihre Wirkung auszuüben.
Gelenkte Aminosäuren
Hersteller von Ergänzungsmitteln sahen den Absatz von freien Aminosäuren
einst aufgrund seines relativ hohen Preises für äußerst beschränkt an.
Fehlende wissenschaftliche Forschung und Popularität sind allerdings seit
kurzem stark angestiegen. Abgepackte Shakes und Getränke mit hydrolisiertem
Protein und manchmal einige darunter mit freien Aminosäuren füllen
heutzutage die Kühlschränke in Fitnessstudios. Kapseln oder pudrige, freie
Aminosäuren, obwohl noch immer sehr teuer, werden dagegen immer stärker von
hochrangigen Athleten im Amateurbereich als auch im professionellen Umfeld
eingesetzt.
Der Vorteil dieser freien Aminosäuren ist in erster Linie, dass sie keiner
Verdauung bedürfen. Die Bedeutung von 'frei' bedeutet genau das was es ist:
Sie sind frei von chemischen Anhängseln von anderen Molekülen und können
daher schnell durch den Magen und Darm gelangen, wo sie dann schnell in den
Blutkreislauf aufgenommen werden können.
Nach der Absorption werden Aminosäuren durch die Leber verarbeitet. Wenn Sie
z.B. ein Steak essen, können nur relative wenige Aminosäuren den
metabolischen Aktivitäten der Leber entkommen. Jedoch kann die Leber nur
eine gewisse Menge auf einmal verarbeiten und die Einnahme von 3-4 Gramm von
schnell absorbierbaren Aminosäuren würden die Kapazitäten der Leber
überschreiten. Dies würde bedeuten, dass der Überschuss in das Gewebe
abgegeben wird, das es benötigt, was im Falle eines Sportlers die Muskulatur
bedeuten würde. Das ist das Konzept der gelenkten Aminosäuren.
Die Theorie hört sich sehr viel versprechend an, aber wie sieht es in der
Praxis aus? Bereits 1990 begann das bulgarische Gewichtheberteam
Untersuchungen, um festzustellen ob freie Aminosäuren das Muskelwachstum
begünstigen. Ihre Arbeit war so erfolgreich, dass ihre Studie im olympischen
Trainingslager in Colorado Springs veröffentlicht wurde. Seit diesem Tage an
vertrauen hochrangige Gewichtheber, Athleten und Sportler auf der
ganzen Welt auf die Ergebnisse dieser Untersuchungen.
Aminosäuren für Energie
Viele Missverständnisse bestehen über die Muskelkontraktion und den Gebrauch
von Energiesubstraten während schwerem, intensivem Gewichttraining. Wenn Sie
ein Ausdauertraining mit hohen Wiederholungsphasen betreiben, stammt ein
wesentlicher Teil Ihrer Energie nicht aus Kohlehydratquellen. Wenn der
Muskel kontrahiert, verwendet er zunächst seine ATP (Adenosin Triphosphat)
Quellen (ATP
als energiereiches Zwischenprodukt)
für die ersten wenigen Sekunden. Die Komponente, die diese Lager sofort
wieder auffüllt nennt man Creatin Phosphat (CP). Die kürzliche Explosion an
Creatinprodukten auf dem Markt, bestätigt den Wert, den diese Produkte für
einen Bodybuilder oder Kraftathleten besitzen.
CP wird hergestellt aus freien Aminosäuren: Arginin, Methionin und Glycin.
Um die Werte des CP und des ATP hoch zu erhalten, müssen diese Aminosäuren
in unserem Blutkreislauf erhöht werden. Traditionell wurden diese Proteine
bisher über die Nahrung ersetzt. Um eine solche Erhöhung der Aminosäuren und
des CP über die normale Ernährung zu erzielen, braucht man viel Zeit (zur
Verdauung) und ist nicht präzise genug. Des Weiteren werden meist
Kohlehydrate und Fette aufgenommen, die nicht unbedingt erwünscht sein
können. Der Einsatz von freien Aminosäuren allein oder in Verbindung mit
Creatinprodukten ist die ideale Quelle für Energie, Kraft und Muskelzuwachs.
Aminosäuren & Fettabbau
Beim Fettabbau müssen zwei wesentliche Prozesse ablaufen: 1) die
Mobilisierung und Zirkulation von im Körper gelagerten Fetten muss erhöht
werden und 2) diese Fette müssen transportiert und in Energie umgewandelt
werden in den Verbrennungsöfen unseres Körpers, den
so genannten
Mitochondrien. Diverse Nährstoffe können bei der Umwandlung von Fett
behilflich sein, inklusive lipotropische Substanzen wie das Cholin und das
Inositol und das UAS Methionin, welches in ausreichender Quantität den
Transport und die Verwertung von Fetten verbessern kann.
Eine Ergänzung mit einer kompletten UAS Mischung, BNA und Glutamin kann auch
die Kalorien und das Volumen an Lebensmitteln reduzieren, in dem sie
Unterstützung direkt an die Muskeln, die Leber und das Immunsystem liefern.
Reduzierung des Abbaus von
Muskelmasse
Der menschliche Körper hat die Eigenschaft während eines intensiven
Trainings Muskelmasse zur Energiegewinnung abzubauen. Dieser Vorgang kann zu
Muskelschmerzen, Muskelschwund und Muskelschäden führen.
Dieser Feind eines jeden Sportlers ist Teil eines Prozesses, der auch Glukoneogenose
genannt wird. Dieser Ausdruck steht für die Produktion oder Generierung von
Glucose aus nicht-kohlehydrathaltigen Quellen. Der Teil dieses Vorganges,
der allerdings für Sportler von großer Bedeutung ist, wird Glucose - Alanin
Zyklus, bei dem die BNAs vom Muskelgewebe getrennt werden und in die
Aminosäure Alanin umgewandelt werden. Alanin wird dann in die Leber
transportiert und dort in Glucose umgewandelt.
Wenn Sie die BNA durch Präparate ergänzen, muss der Körper nicht auf den
Abbau von Muskelmasse zurückgreifen. Eine Studie durchgeführt an der
Universität für Humanbiologie in Guelph, Onterio, Kanada, bestätigte die
These, dass die Ergänzung
mit BNA (mit bis zu 4 Gramm) während und nach dem Training den Abbau von
Muskelmasse entscheidend hindern kann.
Zusätzlich zu dem BNA kann auch das Arginin einige wesentliche Vorteile für
alle Sporttreibenden sein.
Neueste Forschungsergebnisse besagt außerdem, dass Arginin in sicherer und
erschwinglicher Dosierung die Werte von Wachstumshormonen um bis zu 1,000%
steigern kann.
Faktoren, die die
Bioverfügbarkeit beeinflussen
Wie fetthaltig Sie essen, welche Proteinquellen Sie haben und wie lange es
dauert bis die verdauten Aminosäuren für den Körper zur Verfügung stehen
wird von verschiedenen Faktoren bedingt, die da sind:
-
Kochen – Aminosäuren können sehr empfindlich auf Hitze reagieren.
Zum Beispiel das Arginin ist extrem stabil und wird es dann abgebaut wenn
es dauerhaft einer Temperatur von 240° C ausgesetzt wird. Carnitin dagegen
setzt sich bereits bei einer Temperatur von 140° C ab. Kochen entwindet
die langen, spiralförmigen Aminosäurenketten, so dass sie im
Verdauungstrakt eine größere Angriffsfläche bieten
-
Physikalische Beschaffenheit der Lebensmittel, ob fest, flüssig,
pudrig oder in Tabletten; insbesondere die chemische Zusammensetzung, der
Anteil von Füllstoffen, Lösungsmitteln oder sonstigen Zusätze.
-
Status des Verdauungssystems – Alter, Gesundheitszustand,
Geschlecht und Krankheiten oder Beschwerden.
-
Metabolismus oder Verwertung durch den Darm vor der Absorption –
wie es mit dem Glutamin geschieht.
-
Metabolismus oder Verwertung durch die Leber bevor es in den
Blutkreislauf abgegeben wird – Für die gelenkte Verwendung der Aminosäuren
und deren maximalen Vorteil sollten sie auf einen leeren Magen eingenommen
werden und in Mengen, die an ihrem Zielort angelangen.
Das Handbuch der Aminosäuren
Es gibt drei Formen von Aminosäuren; die unverzichtbaren Aminosäuren, die
bedingt notwendigen Aminosäuren und die entbehrlichen Aminosäuren.
Unverzichtbare Aminosäuren müssen dem Körper durch Lebensmittel oder
Nahrungsergänzung zugeführt werden. Bedingt notwendige Aminosäuren sind
davon abhängig, ob sie von anderen Aminosäuren synthetisiert werden können.
Entbehrliche Aminosäuren, auch nicht-essentielle Aminosäuren können im
Körper von anderen Aminosäuren synthetisiert werden. Dies ist ein Handbuch
für Aminosäuren und ihre Gesundheitsvorteile.
Die unverzichtbaren Aminosäuren
Isoleucin
-
Eine verzweigte Kettenaminosäure, die sofort aufgenommen und in Energie
umgewandelt werden kann.
-
Wird eingesetzt zum Schutz vor dem Abbau von Muskelmasse bei geschwächten
Individuen
-
Essentiell in der Formation von Hämoglobin
Leucin
-
Eine verzweigte Kettenaminosäure, die als Energiequelle verwendet wird
-
Reduziert den Muskelproteinabbau
-
Moduliert die Aufnahme von Neurotransmitter im Gehirn als auch die
Freisetzung von Enkephalin, welches die Passage für Schmerzsignale an das
Nervensystem hindert.
-
Fördert die Wundheilung und gebrochene Knochen
Valin
Histidin
-
Eines der größten ultraviolet, aufnehmenden Substanz in der Haut
-
Wichtig für die Produktion von roten und weißen Blutkörpern; wird zur
Behandlung der Anämie angewandt
-
Eingesetzt zur Behandlung von allergischen Erkrankungen, rheumatoider
Arthritis und bei Magen-Darmgeschwüren.
Lysin
-
Geringe Werte des Lysins können die Proteinsynthese verlangsamen, die
Muskelmasse und das Bindegewebe beeinträchtigen
-
Hemmt Viren; welche zur Behandlung des
Herpes
Simplex
herangezogen werden
-
Lysin und Vitamin C zusammen formen das L-Carnitin, eine biochemische
Substanz, die es dem Muskelgewebe ermöglicht Sauerstoff effizienter zu
verwenden und damit Müdigkeit bekämpft
-
Begünstigt das Knochenwachstum durch Kollagen, das faserige Protein
welches verantwortlich ist für den Knochenbau, die Gelenke und das
Bindegewebe
Methionin
Phenylalanin
-
Der wesentliche Vorläuferstoff für Tyrosin
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Steigert das Lernvermögen, das Gedächtnis, das Gemüt und macht wacher
-
Findet Anwendung bei einigen Formen der Depression
-
Ist ein wesentliches Element bei der Produktion von Kollagen
-
Unterdrückt den Appetit
Threonin
-
Eines der Aminosäuren zur Entgiftung
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Verhindert die Ablagerung von Fetten in der Leber
-
Wichtige Komponente in Kollagen
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Generell gering bei Vegetariern
Tryptophan
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Vorläuferstoff des Neurotransmitter Serotonins, der beruhigende
Effekte ausübt
-
Stimuliert die Freigabe von Wachstumshormonen
-
Die freie Form dieser Aminosäure ist nicht überall erhältlich
-
Es wird deshalb oftmals nur aus natürlichen Lebensmitteln gewonnen
Die bedingt notwendigen
Aminosäuren
Arginin
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Kann die Sekretion von Insulin, Glucagon und Wachstumshormonen
steigern
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Hilft bei der Genesung nach Unfällen, bei der Formation von Kollagen und
der Stimulierung des Immunsystems.
-
Vorläuferstoff von Creatin, Gamma-Aminobuttersäure (GABA, ein
Neurotransmitter im Gehirn)
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Erhöht das Sperma und das Antwortverhalten von T-Lymphozyten
Cystein
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Entgiftet gefährliche, chemische Substanzen in Kombination mit
L-Aspartinsäure und L-Citrullin
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Hilft bei Schäden durch Alkohol und Tabak
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Stimuliert die Aktivität von weißen Blutkörpern
Tyrosin
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Vorläuferstoff des Neurotransmitter Dopamin, Norepinephrin und Epinephrin,
als auch für die Schilddrüse, Wachstumshormone und das Melatonin (ein
Pigment, das verantwortlich ist für die Haut- und Haarfarbe).
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Steigert das Gemüt
Die entbehrlichen Aminosäuren
Alanin
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Wesentliche Komponente im Bindegewebe
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Zwischenspieler im Glucose-Alanin-Zyklus, der es den Muskeln und anderem
Gewebe ermöglicht Energie von Aminosäuren zu beziehen
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Unterstützt das Immunsystem
Aspartinsäure
Cystin
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Leistet Beitrag zu einem starken Bindegewebe und antioxidativen
Aktivitäten
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Begünstigt die Wundheilung, stimuliert die weißen Blutkörper und lindert
Entzündungen
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Essentiell für Haut und Haare
Glutaminsäure
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Ein wesentlicher Vorläuferstoffe von Glutamin, Prolin, Ornothin, Arginin,
Glutathion und GABA
-
Eine potentielle Quelle für Energie
-
Wichtig für den Metabolismus des Gehirns und der.
Glutamin
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Die am häufigsten vorkommende Aminosäure
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Spielt eine wesentliche Rolle bei Funktionen des Immunsystems
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Eine wichtige Quelle für Energie, besonders für den Darm und die Nieren
bei Kalorienunterdrückung
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Futter fürs Gehirn, das das Gedächtnis, die Intelligenz und die
Konzentration stimuliert
Glycin
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Hilft bei der Produktion anderer Aminosäuren und ist Teil der Struktur von
Hämoglobin und Cytochrom (Enzyme, die an der Energieerzeugung beteiligt
sind)
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Besitzt beruhigende Eigenschaften und wird manchmal eingesetzt zur
Behandlung von depressiven und aggressiven Einzelpersonen
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Produziert Glucagon, |